WM Zimmer 2006
  

Betten

Betten – das eigene ist doch immer das beste

Betten sind ein ganz eigenes Thema. So können sie über die Entspannung einer ganzen Nacht entscheiden und die Weichen für den folgenden Tag stellen.

Betten sind in unserer Gesellschaft eigentlich nicht mehr wegzudenken. Niemand käme auf die Idee, sich ein Hotelzimmer zu buchen und dabei extra zu erwähnen, dass er ein Bett im Zimmer haben möchte, denn das ist absolut selbstverständlich. Das einzige, was vielleicht noch einer gesonderten Absprache bedarf, ist, ob man eine Einzel- oder Doppelbett möchte.

Mit der Tatsache, dass in jedem Hotelzimmer grundsätzlich ein Bett vorhanden ist, hören die Gemeinsamkeiten dieser Schlafgelegenheiten aber auch schon auf. Ist man häufig in den Hotels dieser Welt unterwegs, wird man feststellen, dass ganz unterschiedliche Ansichten zu der Frage existieren, was man einem Gast, einem Menschen, der immerhin dafür bezahlt, so als Schlafgelegenheit zumuten kann und was nicht.

Eigentlich sollte man ja davon ausgehen, dass die Tatsache, dass man sich eigentlich hauptsächlich ein Hotelzimmer bucht, weil man an einem fremden, heimatfernen Ort eine Schlafgelegenheit braucht, hinlänglich bekannt sei. Doch einige Hotelbesitzer gehen offensichtlich davon aus, dass dieser Grund nur zweitrangig ist und die meisten Menschen sich ein solches Zimmer buchen, weil sie so gerne mal eine Minibar plündern möchten.

Es gibt wirklich fantastische Betten mit den unterschiedlichsten Matratzenarten. Es gibt Betten mit Taschenfederkernmatratzen, es gibt Betten mit Latexmatratzen, es gibt jede erdenkliche Matratzenart zu jedem erdenklichen Bett. Zu all diesen unterschiedlichen Bettenauflagen, sind die Betten selbst auch in allen erdenklichen Größen und Formen zu bekommen.

Leider hat sich diese Tatsache aber wohl zu den meisten Hotelbesitzern noch nicht durchgesprochen. Betritt man ein Hotelzimmer und setzt sich hoffnungsfroh auf das Bett, um auszuprobieren, ob man vielleicht diesmal Glück hatte, sinkt man bei dieser Prüfung in mindestens der Hälfte der Fälle tief ein. Zudem sind die Betten fast grundsätzlich nur 1,90 Meter lang und das, obwohl gerade die jüngeren Männer heutzutage dieses Längenwachstum schon im Stehen erreichen und im Liegen ist man bekanntlich noch länger.

Doch ein Gutes haben solche Nächte in fremden Betten meistens. Man lernt sein eigenes immer wieder neu schätzen und kann sich an der Tatsache, dass man in seinem eigenen Bett schlafen darf, viel mehr erfreuen, als wenn man nie die Abwechslung eines anderen Schlafgemachs genossen hätte.


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