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Gartenzaun

Der Gartenzaun, ein Klassiker zwischen zwei Grundstücken

Seit Beginn des Hausbaus suchten Besitzer nach einer Möglichkeit ihr Grundstück abzugrenzen. Der Gartenzaun ermöglicht es, sein Terrain zu markieren.

Schon vor vielen Jahrhunderten suchten Grundstücksbesitzer nach einer Möglichkeit zu zeigen, bis wohin ein Bereich ihnen gehörte. Zuerst pflanzte man Beete als Begrenzungen von Grundstücken, dann kamen etwas höhere Hecken oder Sträucher vor, bis man endlich auf die Idee kam, das Holz nicht nur zu Verbrennen und zum Bauen von neuen Häusern zu benutzen, sondern alte Platten als Gartenzaun zu errichten. Dabei gab es die verschiedensten Formen. Der auch heute noch weit verbreitete Jägerzaun galt schon früher als der optimale Gartenzaun.

Eigentlich dient eine solche, meist aus Holz bestehende Begrenzung nicht nur als Markierung seines Grund und Bodens, sondern auch als Abschirmung von beispielsweise Nachbarn oder Bürgern, welche über die Straße leichten Einblick in das Haus haben. Meistens werden hinter einem Zaun zusätzlich Pflanzen oder Sträucher gepflanzt, die den Sichtschutz weiter ausbauen und zusätzlich Schatten spenden.

Für die Erbauung eines Gartenzauns gibt es verschiedene Möglichkeiten, auch was das Material angeht. So muss ein normaler Zaun nicht nur aus Holz bestehen. Aus Kostengründen greifen viele Menschen immer wieder zu Drahtzäunen, welche natürlich nicht gleichwertig mit den Holzarten vergleichen lassen. Vorteil der Drahtzäune ist natürlich der leichte Aufbau und die Pflege. So muss man Holzgartenzäune oft mit verschiedenen Lasuren bestreichen oder sie neu anstreichen. Drahtzäune hingegen halten eine längere Zeit aus, fangen aber auch schnell an zu rosten, außer sie sind Zinkbeschichtet. Eine solche Beschichtung würde den Preis eines normalen Gartenzauns aber enorm in die Höhe treiben, daher werden standardmäßige und unbehandelte Drahtzäune verkauft, welche maximal überlackiert worden.

Natürlich dienen Gartenzäune auch zum Schutz vor Einbrechern oder Angreifern, die versuchen, Personen Schaden zuzufügen. Hierbei gibt es die sehr spezielle Zaunart. Die Methode der Elektrozäune. Diese werden derzeit zwar größtenteils von Viehbesitzern als Abschirmung von beispielsweise Rinder- oder Schafsherden genutzt, aber auch als Sicherheitszaun für Privat- und Bürobesitzer. So wird dem, der den Zaun berührt ein Stromschlag zugeführt, welcher betäubend oder abschreckend wirkt und somit ein Durchdringen des Zaunes unmöglich macht. Als Gartenzaun ist diese Art jedoch noch nicht weit verbreitet.


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