WM Zimmer 2006
  

Markisen

Markisen schützen nicht nur vor der knalligen Sonne

Markisen sind beliebte Schattenspender über Terrassen und Balkonen, die zum Relaxen einladen und eine angenehme Atmosphäre schaffen, fast wie im Urlaub.

Es ist doch viel angenehmer bei Sonnenschein im Eiscafe unter Markisen zu sitzen, als der Sonne erbarmungslos ausgeliefert zu sein und darauf achten zu müssen, dass man sich keinen Sonnenbrand einfängt. Und wenn dann ein kleiner Sommerschauer herunter prasselt, stört das auch nicht, man sitzt ja geschützt. Dabei ist im Wesentlichen zwischen drei Markisenarten zu unterscheiden. Bei der Festmarkise ist die Form nicht veränderbar, während bei der Roll-Markise das Tuch auf eine Tuchwelle eingerollt werden kann.

Die Faltmarkise ist beweglich, besitzt aber keine Tuchrolle. Es gibt immer mehr technische Neuerungen, die Markisen zu Hightech-Produkten machen. Eine Markise ist kaum noch nur eine am Gebäude oder Ähnlichem befestigte Gestellkonstruktion mit Bespannung, die zum Schutz vor Sonne, Wärme, grellem Licht oder neugierigen Blicken dienen soll. Richtig ausgerüstet, schützen Markisen auch vor Regen. Dabei kommt es natürlich auf das verwendete Material oder Markisentuch an.

Ein Acryl-Markisentuch zum Beispiel wird durch die Imprägnierung bedingt Schmutz abweisend und wetterfest. Das Tuch ist in verschiedenen Farben und Mustern erhältlich und wird aus besonderem Garn gefertigt, das außen wie innen gefärbt ist. Verwendet wird dieses Markisentuch gerne bei Gelenkarm- und Wintergartenmarkisen zum Sonnen- und Wärmeschutz. Bei Markisen, die die ganze Zeit der Witterung ausgesetzt sind, wird eher mit PVC überzogenes Polyestergewebe eingesetzt, welches daher nicht so luftdurchlässig ist. Das Gewebe kann je nach dem blickdicht oder etwas lichtdurchlässig sein, zumindest ist es wetterfest und Schmutz abweisend.

Leichter und reißfester im Vergleich zu Acryl sind Tücher aus Polyester-Faser, die allerdings in geeigneter Weise gegen UV-Strahlung geschützt werden müssen, da sie sonst nicht ausreichend dauerfest und farbecht sind. Bei fast jeder Markise ist es möglich, einen zusätzlichen Tuchstreifen, den so genannten Volant, anzuhängen. Gerade bei offenen Gelenkarm-Markisen lässt sich damit der Blick auf die nach vorne sichtbare Armtechnik verdecken. Bei komplett geschlossenen Gelenkarm-Markisen sollte allerdings kein Volant eingesetzt werden.

Es gibt verschiedene Arten von Markisen. Die wohl einfachste Konstruktion ist die Korbmarkise, die aus einem zum Viertelkreis gebogenem Gestell, meist aus Aluminium, besteht. Das Gestell kann einklappbar oder feststehend sein und ist mit dem Markisentuch bespannt. Das Ganze kann auch in eckiger Form gestaltet sein. Vor Fenstern wird gerne die Fallarmmarkise eingesetzt, eine einfache Roll-Markisen-Konstruktion, weil trotz Blendschutz noch genügend Licht in den Raum fallen kann. Nicht zu vergessen sind natürlich die Gelenkarmmarkisen, bei denen das Markisentuch von zwei oder mehr Armen mit der Tuchwelle weggedrückt werden. Damit ist ein fast waagerechter Ausfall des Tuches möglich. Das Angebot an Markisen ist sehr groß und differenziert, da lässt sich bestimmt das Passende finden.


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